Thema: Leipzscher Gäsegeulchen

DaveD - 23.8.2017 um 07:58



Nirgendswo wird der sächsische Dialekt so extrem gepflegt gesprochen wie in Leipzig.
Und auch das ist es was Klein-Paris, so nennt man Leipzig liebevoll, ausmacht.
Und Leipzscher Gäsegeulchen heißt übersetzt Leipziger Käsekeulchen und damit sind Quarkkeulchen gemeint.
Das sind Kartoffeln gestampft, gehen auch die vom Vortag, gemischt mit Quark. Aus dieser Masse werden Bratlinge geformt und in Sonnenblumen- oder Rapsöl ausgebacken.
Entweder dann mit Zucker bestreut oder mit Apfelmus als Hauptmahlzeit oder als Nachtisch.
Eben e orginal Leipzscher Gericht....


Isolde - 24.9.2017 um 08:33



Kenn ich.
Ich komme aus Rostock und habe in Leipzig studiert.
Und Quarckkeulchen gab es des Öffteren in der Mensa.
Konnte man essen und vor allem machte satt und hielt lange an.
Bei ersten Mal dachte ich nach Stunden, ob das je wieder meinen Verdauungstrakt verlässt.
Später haben wir es dann bewusst gegessen, am besten vor Feten mit reichlich Alkohol.
Man habe ich damals was vertragen.


Helmfried - 15.1.2018 um 09:43



Na das ist ja mal ein Tipp.
Ich habe vor großen Familienbesäufnissen immer Ölsardinen gegessen.
Ehrlich gesagt, so richtig geholfen hat das auch nicht.
Ich habe dann mal eine Rezept aus dem Internet von diesen Quarkkeulchen probiert.
Die Dinger sind zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber es ist unglaublich, das hilft tatsächlich.
Und das Beste, mir ging es auch den nächsten Tag blendend.


Hans-Peter - 31.1.2018 um 08:57



Und wer sächsisch lernen will.

Kaiser Karl konnte keine Kümmelkerner kauen,
aber Kuchen konnte er zermatschen.

Gaiser garle gonnte keene Gümmelgerner gaun,
aber Guchen gonnter gatschen.

Und nächste Woche Lektion 2.


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